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Schönheit mit System

Gesund altern, mehr als nur ein langes Leben

von Jenny

Die Lebenserwartung steigt seit Jahrzehnten. Die Zahl der Jahre, die wir gesund und beweglich erleben, wächst langsamer mit. Longevity beschäftigt sich mit dieser Lücke und mit der Frage, was im Körper beim Älterwerden passiert und wo du selbst Einfluss hast.

Der Beitrag ordnet die wichtigsten Antworten. Du erfährst, wie biologisches Altern abläuft, was Bewegung, Ernährung, Schlaf, Stress und Beziehungen dazu beitragen, was die Haut darüber zeigt und wie sich Regeneration heute messen lässt. Zu jedem Thema findest du einen Beitrag, der tiefer geht.

Was gesund altern bedeutet: Longevity, Lifespan und Healthspan

Longevity heißt wörtlich Langlebigkeit. In Forschung und Prävention meint der Begriff heute mehr, nämlich möglichst viele Jahre in guter Gesundheit. Dafür gibt es zwei Messgrößen. Lifespan ist die gesamte Lebensdauer. Healthspan ist der Teil davon, den du ohne größere gesundheitliche Einschränkungen verbringst: körperlich beweglich, geistig klar und mitten im Leben.

Wie weit beide auseinanderliegen, haben Armin Garmany und Andre Terzic von der Mayo Clinic 2024 in JAMA Network Open für 183 WHO-Mitgliedstaaten berechnet. Im Jahr 2019 lagen weltweit im Schnitt 9,6 Jahre zwischen Lebenserwartung und gesunder Lebenserwartung. Im Jahr 2000 waren es 8,5 Jahre. Bei Frauen ist die Lücke im Mittel 2,4 Jahre größer als bei Männern. Wir gewinnen also Lebenszeit, aber nicht im gleichen Maß gesunde Zeit.

Gesund altern heißt deshalb, den Abstand zwischen Lifespan und Healthspan so klein wie möglich zu halten. Das Ziel ist kein Rekordalter. Es sind viele gute Jahre, in denen du tun kannst, was dir wichtig ist.

Die ausführliche Begriffserklärung findest du hier: Was ist Longevity?

Warum die gesunden Jahre zur wichtigsten Kennzahl geworden sind, liest du hier: Healthspan: Was Longevity wirklich bedeutet

Wie wir altern: Was im Körper mit der Zeit passiert

Altern ist kein einzelner Vorgang. Biologisches Altern beschreibt, wie Zellen und Gewebe nach und nach die Fähigkeit verlieren, Schäden zu reparieren und sich an Belastungen anzupassen. Das Tempo ist von Mensch zu Mensch verschieden. Deshalb unterscheidet die Forschung zwischen dem kalendarischen Alter im Pass und dem biologischen Alter des Körpers.

Die Hallmarks of Aging: zwölf Kennzeichen biologischen Alterns

Eine Forschungsgruppe um den spanischen Biochemiker Carlos López-Otín hat den Alterungsprozess 2013 im Fachjournal Cell in neun Kennzeichen geordnet, die Hallmarks of Aging. 2023 hat das Team die Liste auf zwölf erweitert. Dazu gehören genomische Instabilität, verkürzte Telomere, epigenetische Veränderungen, gestörte Proteinqualität, gestörte Autophagie, eine veränderte Nährstoffwahrnehmung, nachlassende Mitochondrien, Zellseneszenz, erschöpfte Stammzellen, veränderte Kommunikation zwischen Zellen, chronische Entzündung und ein verändertes Mikrobiom.

Ein Merkmal zählt nur dann als Hallmark, wenn es drei Bedingungen erfüllt. Es tritt mit dem Alter auf, es beschleunigt das Altern, wenn man es im Experiment verstärkt, und es bremst das Altern, wenn man es gezielt abschwächt. Der dritte Punkt macht das Modell für die Prävention interessant. Drei Beispiele zeigen, wie das im Alltag aussieht.

Epigenetische Veränderungen: Wie deine Gene gelesen werden

Epigenetische Veränderungen: Wie deine Gene gelesen werden

Deine DNA bleibt ein Leben lang weitgehend gleich. Was sich ändert, sind chemische Markierungen auf der DNA und ihren Verpackungsproteinen. Sie legen fest, welche Gene eine Zelle abliest und welche stumm bleiben. Mit den Jahren verschiebt sich das Muster, und Ernährung, Bewegung, Schlaf oder Rauchen hinterlassen darin Spuren. Aus solchen Mustern berechnen epigenetische Uhren heute ein biologisches Alter.

Was das für Haut und Wohlbefinden heißt, erklärt dieser Beitrag: Diese Auswirkungen hat Epigenetik auf deine Hautgesundheit und dein Wohlbefinden

Autophagie: Das Recycling der Zelle

Autophagie: Das Recycling der Zelle

Zellen bauen beschädigte Proteine und verbrauchte Zellbestandteile ab und verwerten die Bausteine neu. Für die Aufklärung dieses Mechanismus erhielt der japanische Zellbiologe Yoshinori Ohsumi 2016 den Nobelpreis für Medizin. Im Alter arbeitet das Recycling langsamer, und Zellmüll sammelt sich an. Nahrungspausen und körperliche Aktivität gehören zu den bekannten Auslösern der Autophagie. Wie die Haut von einem funktionierenden Zellrecycling profitiert, liest du hier: So beeinflusst Autophagie deine Haut

Chronische Entzündung: Wenn das Immunsystem nicht zur Ruhe kommt

Chronische Entzündung: Wenn das Immunsystem nicht zur Ruhe kommt

Eine akute Entzündung heilt, zum Beispiel nach einer Verletzung. Im Alter bleibt das Immunsystem häufig auf niedriger Stufe dauerhaft aktiv, ohne Infektion und ohne spürbare Symptome. Der italienische Immunologe Claudio Franceschi hat dafür im Jahr 2000 den Begriff Inflammaging geprägt. Gealterte Zellen, die sich nicht mehr teilen, geben dabei laufend entzündungsfördernde Botenstoffe an ihre Umgebung ab.

Mehr zu stillen Entzündungen und ihren Folgen für die Haut erfährst du in usnerem Beitrag Inflammaging und deine Haut: Was stille Entzündungsprozesse wirklich bedeuten (folgt in Kürze)

Warum die Alterungsprozesse zusammenhängen

Epigenetik, Autophagie und Entzündung sind drei der zwölf Hallmarks, und keiner davon läuft für sich allein ab. Ein Beispiel: Lassen die Mitochondrien nach, die Kraftwerke der Zelle, fehlt Energie für Reparaturen. Schäden bleiben liegen, der Zellmüll reizt das Immunsystem, und die Entzündung belastet wiederum die Zellen.

Für die Prävention ist das eine gute Nachricht. Weil die Prozesse zusammenhängen, wirkt eine Veränderung an mehreren Stellen zugleich. Regelmäßige Bewegung zum Beispiel stärkt die Mitochondrien, regt die Autophagie an und dämpft Entzündungen. Wenn du noch mehr darüber erfahren möchtest, was dein biologisches Alter über deinen Körper verrät, wird dich dieser Beitrag interessieren: Biologisches Alter: Was es bedeutet und warum das Geburtsdatum nicht alles sagt“

Was du selbst beeinflussen kannst

Wie stark Gene die Lebensdauer bestimmen, lässt sich nicht auf eine unumstrittene Prozentzahl bringen. Eine dänische Zwillingsstudie mit 2.872 Zwillingspaaren (Herskind et al., 1996) schätzte den erblichen Anteil auf 26 Prozent bei Männern und 23 Prozent bei Frauen. Eine Auswertung von Stammbäumen mit mehreren hundert Millionen Menschen kam 2018 auf deutlich unter 10 Prozent, weil sie berücksichtigte, dass sich Paare in Herkunft und Lebensweise häufig ähneln (Ruby et al., Genetics). Eine 2026 in Science veröffentlichte Arbeit rechnete Todesfälle durch Unfälle und Infektionen heraus und landete für das Altern von innen bei rund 50 Prozent.

Die Zahlen liegen weit auseinander, weil jede Studie etwas anderes misst. Für deinen Alltag bleibt die Aussage gleich: Selbst nach der höchsten Schätzung hängt etwa die Hälfte der Unterschiede nicht an den Genen. Und ein erblicher Anteil beschreibt Unterschiede in einer Bevölkerung, er legt nicht fest, wie du persönlich alterst. Die folgenden fünf Bereiche sind besonders gut untersucht:

Bewegung: Ausdauer, Kraft und weniger Sitzen

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Erwachsenen 150 bis 300 Minuten moderate Ausdauerbewegung pro Woche und an mindestens zwei Tagen Kräftigungsübungen. Krafttraining gewinnt mit den Jahren an Gewicht, weil der Körper ohne Reiz ab etwa 30 Jahren Muskelmasse abbaut. Muskeln halten dich beweglich, stabilisieren den Blutzucker und schützen im Alter vor Stürzen.

Dazu kommt die Zeit im Sitzen. Eine Auswertung von Daten von mehr als einer Million Menschen in The Lancet ergab 2016, dass 60 bis 75 Minuten moderate Bewegung am Tag das erhöhte Sterberisiko durch langes Sitzen ausgleichen (Ekelund et al.). Wenn du Vorerkrankungen hast oder lange nicht aktiv warst, besprich den Einstieg am besten mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Was stundenlanges Sitzen im Körper verändert und was dagegen hilft: Sitzen verkürzt Lebenserwartung: Wie du trotzdem fit bleibst

Ernährung: Überwiegend pflanzlich, wenig verarbeitet

Am besten belegt ist die mediterrane Kost mit viel Gemüse, Hülsenfrüchten, Vollkorn, Nüssen, Olivenöl und Fisch. In der spanischen PREDIMED-Studie mit 7.447 Teilnehmenden mit erhöhtem Herz-Kreislauf-Risiko traten schwere Herz-Kreislauf-Ereignisse unter mediterraner Kost mit Olivenöl oder Nüssen etwa 30 Prozent seltener auf als in der Vergleichsgruppe (Estruch et al., New England Journal of Medicine, 2018). Stark verarbeitete Lebensmittel, viel Zucker und Alkohol wirken in die Gegenrichtung, weil sie Blutzuckerspitzen und Entzündungsprozesse begünstigen.

Schlaf: Die Reparaturzeit des Körpers

Die amerikanischen Fachgesellschaften für Schlafmedizin empfehlen Erwachsenen mindestens sieben Stunden Schlaf pro Nacht (Watson et al., 2015). Im Tiefschlaf schüttet der Körper Wachstumshormon aus, repariert Gewebe und sortiert im Gehirn die Eindrücke des Tages. Auch die Haut erneuert sich vor allem nachts. Regelmäßige Schlafenszeiten, ein dunkles, kühles Zimmer und ein bildschirmfreier Abend helfen mehr als jedes Hilfsmittel.

Stressregulation: Anspannung braucht Erholung

Kurzfristiger Stress ist nützlich, er macht wach und leistungsfähig. Belastend wird es, wenn die Erholung ausbleibt. Dann bleiben der aktivierende Teil des vegetativen Nervensystems und das Stresshormon Cortisol dauerhaft erhöht. Das stört den Schlaf, fördert Entzündungsprozesse und schwächt die Hautbarriere. Atemübungen, Pausen, Zeit in der Natur und Bewegung stärken den beruhigenden Gegenspieler, den Parasympathikus.

Wie eng Haut und Nerven zusammenarbeiten, zeigt dir unser Beitrag: Was Haut und Nervensystem miteinander verbindet

Wie sich deine Stressbelastung in deinem Kosmetikinstitut messen lässt, liest du in unserem Beitrag:Diese Auswirkungen haben vegetative Balance und Stress Index auf deine Haut.

Soziale Beziehungen und Sinn: Der unterschätzte Faktor

Die Psychologin Julianne Holt-Lunstad hat 2010 in PLoS Medicine 148 Studien mit 308.849 Teilnehmenden ausgewertet. Menschen mit stabilen sozialen Beziehungen hatten eine um 50 Prozent höhere Überlebenswahrscheinlichkeit als Menschen mit schwachen Bindungen. Der Effekt liegt in der Größenordnung eines Rauchstopps. Ähnliches gilt für das Gefühl, eine Aufgabe zu haben: In einer US-Studie mit knapp 7.000 Erwachsenen über 50 war ein ausgeprägter Lebenssinn mit einer niedrigeren Sterblichkeit verbunden (Alimujiang et al., JAMA Network Open, 2019).

Gern zitiert werden in dem Zusammenhang die Blue Zones, Regionen mit auffallend vielen sehr alten Menschen. Die Altersdaten aus einigen dieser Regionen gelten inzwischen als unsicher. Die Beobachtung dahinter deckt sich trotzdem mit den Studien: Gemeinschaft, feste Tagesabläufe und eine Aufgabe tun Menschen gut.

Was die Haut über Alterungsprozesse zeigt

Die Haut ist das einzige Organ, an dem du Alterung direkt sehen kannst. Ein Teil davon ist innere Alterung, die in jedem Gewebe abläuft. Der andere Teil kommt von außen, vor allem durch Sonne, Rauchen und Luftschadstoffe. In der Haut treffen sich damit viele der Prozesse, um die es bei Longevity geht.

UV-Strahlung und Photoaging

UVA-Strahlen dringen bis in die Lederhaut vor. Dort entstehen freie Radikale, und die Haut bildet vermehrt Enzyme, die Kollagen abbauen. Eine Untersuchung an 298 hellhäutigen Frauen führte rund 80 Prozent der sichtbaren Alterszeichen im Gesicht auf UV-Strahlung zurück (Flament et al., 2013). Täglicher Sonnenschutz ist damit die wirksamste einzelne Maßnahme gegen vorzeitige Hautalterung.

Warum Lichtschutz zur Longevity-Routine gehört, erklärt dieser Beitrag: Sonnenschutz und Hautalterung: Warum UV-Schutz zur Longevity-Pflege gehört

Mikrozirkulation: Wie gut das Gewebe versorgt wird

Die Oberhaut hat keine eigenen Blutgefäße. Sauerstoff und Nährstoffe erreichen sie aus den feinen Kapillarschlingen der Lederhaut darunter. Mit den Jahren flacht die Grenzschicht zwischen beiden Hautschichten ab, und die Zahl der Kapillarschlingen nimmt ab. Die Versorgung wird langsamer, Stoffwechselprodukte werden träger abtransportiert. Die Haut wirkt dann fahler und erholt sich schlechter.

Die Grundlagen dazu findest du in unserem Leitartikel: Mikrozirkulation: Die unsichtbare Grundlage sichtbarer Hautqualität

Stille Entzündungen in der Haut

Inflammaging läuft auch in der Haut ab. Dauerhaft erhöhte Entzündungsbotenstoffe steigern die Aktivität kollagenabbauender Enzyme und schwächen die Hautbarriere. Die Haut reagiert empfindlicher, verliert schneller Feuchtigkeit und an Spannkraft. UV-Strahlung, Dauerstress und Schlafmangel verstärken den Vorgang. Die Lebensstilfaktoren aus dem vorigen Abschnitt wirken damit direkt auf das Hautbild.

Welche Prozesse im Körper das Hautbild außerdem prägen: Hautalterung neu betrachten: Warum sie nicht in der Haut beginnt

Gesund altern messbar machen: Was die Herzratenvariabilität zeigt

Manche Aspekte von Regulation und Regeneration lassen sich heute mit standardisierten Messungen dokumentieren. Dazu gehört die Herzratenvariabilität, kurz HRV. Ein gesundes Herz schlägt nicht wie ein Metronom, die Abstände zwischen den Schlägen schwanken um Millisekunden. Gesteuert wird das vom vegetativen Nervensystem. Eine hohe Variabilität in Ruhe spricht für einen Körper, der flexibel zwischen Anspannung und Erholung wechselt. Mit dem Alter und unter Dauerstress nimmt die HRV ab.

Eine HRV-Messung ersetzt keine ärztliche Diagnostik und bestimmt kein biologisches Alter im Sinne eines Labortests. Sie liefert zusätzlichen Kontext dazu, wie dein vegetatives Nervensystem aktuell reguliert und wie gut du dich erholst.

In High Care Instituten übernimmt das der iFlow® HRV Scan: The Health Behind Your Beauty. Er besteht aus einer etwa fünfminütigen Ruhemessung über einen Ohrclip und auf Wunsch einer einminütigen Messung mit vorgegebenem Atemrhythmus. Ausgewertet werden Stresslast, vegetative Balance, Erholungsfähigkeit, Inflammaging Score und vegetatives Alter. Deine Kosmetikerin erhält damit Messwerte, die ihre fachliche Hautanalyse ergänzen und die Behandlungsplanung stützen. Die Haut zeigt ihren Zustand. Der iFlow® HRV Scan zeigt die Gründe.

Was die einzelnen Werte aussagen, liest du in unserem Beitrag: HRV Werte: Was sie über Stress, Regeneration und Haut verraten

Was HRV-Daten über das biologische Alter aussagen können, erklärt dieser Beitrag: Biologisches Alter und HRV: Was der iFlow® Longevity Score zeigt

Ablauf und Hintergründe der Messung findest du hier: iFlow® HRV Scan

Longevity, Biohacking und Anti-Aging: Wo die Unterschiede liegen

Biohacking ist ein Sammelbegriff für Selbstoptimierung mit Trackern, Kältereizen, Fastenprotokollen und Nahrungsergänzung. Mit Longevity teilt es das Interesse an Daten und am eigenen Körper. Der Unterschied liegt in Zeithorizont und Beleglage. Longevity fragt, was über Jahrzehnte nachweislich trägt, und das sind meist die unspektakulären Gewohnheiten. Wie aus Experimenten ein belastbarer Lebensstil wird, liest du hier: Vom Biohacking zu Longevity: Wie du einen gesunden Lebensstil messbar verstärkst

Longevity und Anti-Aging

Anti-Aging richtet sich auf sichtbare Zeichen der Zeit wie Falten, Pigmentflecken oder nachlassende Spannkraft. Longevity schaut auf die Vorgänge dahinter, also auf Zellgesundheit, Versorgung und Regeneration. Beides lässt sich gut verbinden: Eine Pflege, die zur Hautbiologie passt, ist Teil eines Longevity-Ansatzes. Den ausführlichen Vergleich findest du hier: Longevity vs. Anti-Aging: Das ist der Unterschied

Das High Care Longevity Concept: Analyse, Anwendung und Pflege

Weyergans entwickelt seit mehr als 35 Jahren apparative Behandlungssysteme für die funktionelle Kosmetologie. Das High Care Longevity Concept überträgt die Gedanken aus diesem Beitrag in die Arbeit im Kosmetikinstitut. Es hat drei Schritte, die aufeinander aufbauen.

Am Anfang steht die Analyse. Deine Kosmetikerin beurteilt deine Haut fachlich und ergänzt ihren Befund um die Messwerte aus dem iFlow® HRV Scan. So fließen Stressbelastung und Erholungsfähigkeit in die Behandlungsplanung ein.

Der zweite Schritt ist die Anwendung. Apparative Systeme wie der Vacustyler® sind darauf ausgelegt, Mikrozirkulation und Lymphfluss anzuregen und die Regeneration des Gewebes zu unterstützen. Welche Anwendung zu dir passt, ergibt sich aus der Analyse.

Der dritte Schritt ist Pflege und Begleitung. Abgestimmte Wirkstoffpflege für zu Hause und eine Beratung zu Gewohnheiten, die deine Haut im Alltag stärken, halten das Ergebnis stabil. Eine Folgemessung dokumentiert, wie sich die Werte entwickeln. Alle Schritte sind kosmetische Anwendungen. Eine ärztliche Abklärung oder Behandlung ersetzen sie nicht.

Alle Bausteine im Überblick: High Care Longevity Concept

Weshalb Pflegeprodukte dabei nur ein Baustein sind, erklärt unser Beitrag: Warum Kosmetik bei Weyergans nur ein Teil des Konzepts ist

Ein High Care Institut in deiner persönlichen Nähe findest du in unserem Institutsfinder.

Fazit: Gesund altern beginnt mit einer einzelnen Gewohnheit

Gesund altern hängt zu einem großen Teil an Gewohnheiten, und die lassen sich in jedem Alter verändern. Dafür musst du dein Leben nicht auf einmal umstellen. Weil die Alterungsprozesse im Körper zusammenhängen, wirkt schon eine einzelne Veränderung an mehreren Stellen. Das kann der tägliche Spaziergang sein, eine feste Schlafenszeit oder der Sonnenschutz am Morgen.

Such dir den Bereich aus, der dir am leichtesten fällt, und bleib dabei. Im High Care Institut ergänzt deine Kosmetikerin ihre Hautanalyse um die Messwerte aus dem iFlow® HRV Scan und plant mit dir die nächsten Schritte.

FAQ zum gesunden Altern

Was bedeutet gesund altern?

Gesund altern heißt, möglichst viele Lebensjahre ohne größere gesundheitliche Einschränkungen zu verbringen. Die Forschung nennt diesen Zeitraum Healthspan. Weltweit liegt er im Schnitt 9,6 Jahre unter der Lebenserwartung.

Ab welchem Alter lohnt es sich, damit anzufangen?

Je früher, desto besser, und zu spät ist es nie. Muskelmasse, Schlafgewohnheiten und Sonnenschutz zahlen sich schon ab 30 aus. Auch wer mit 60 beginnt, sich mehr zu bewegen, profitiert messbar.

Kann ich mein biologisches Alter beeinflussen?

Das kalendarische Alter steht fest. Wie schnell biologische Alterungsprozesse ablaufen, hängt auch von Bewegung, Ernährung, Schlaf, Stress und sozialen Beziehungen ab. An diesen Stellen hast du Einfluss.

Wie viel machen die Gene aus?

Die Schätzungen reichen je nach Methode von unter 10 bis etwa 50 Prozent. Ein großer Teil der Unterschiede zwischen Menschen geht damit auf Lebensstil und Umwelt zurück.

Was hat die Haut mit Longevity zu tun?

In der Haut werden Alterungsprozesse sichtbar, die im ganzen Körper ablaufen: UV-Schäden, eine nachlassende Mikrozirkulation und stille Entzündungen. Was dem Körper guttut, kommt deshalb meist auch im Hautbild an.

Unterschied Longevity und Anti-Aging - worauf kommt es an?

Anti-Aging zielt auf äußere Zeichen des Alterns, Longevity stärkt dagegen Ursachen wie Zellgesundheit, Immunsystem und mentale Balance.

Über den Autor

Dieser Beitrag wurde von der Weyergans High Care AG erstellt. Seit über 35 Jahren entwickelt das Unternehmen apparative Behandlungssysteme und Konzepte im Bereich funktionelle Kosmetologie und Hautgesundheit. Mit internationaler Präsenz in über 40 Ländern verbindet Weyergans wissenschaftliche Erkenntnisse mit praxisorientierten Anwendungen im Rahmen des High Care Longevity Concepts.

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